?     Was stellt das Logo dar ?   Für Nicht - Gemeindemitglieder ;-) *

* Ich möchte wirklich keinem Insider den geostrophischen Wind erklären!


Leicht erkennbar, die Erde. In rot: der Coriolisparameter = 2 * Omega * sin(Breite)

Omega ist die Winkelgeschwindigkeit der Erde = 2 * pi / 86164 sek

24 * 60 * 60 = 86400 sek ist der mittlere Sonnentag, 86164 sek der Sterntag !

Corioliskraft = Windgeschwindigkeit * Coriolisparameter

Der geostrophischen Wind ist definiert durch: Druckgradientkraft = Corioliskrraft

Leichte mathematische Umformung  ergibt: Der geostrophische  Wind ist

> proportional zum Druckgradienten und
> umgekehrt proportional zum Coriolisparameter

Deswegen haben wir am Äquator ein Problem: ... Division / 0 ... undefiniert !

Die Pfeile erinnern an den Kabarettisten Vince Ebert: Viele Menschen glauben, dass sich die Südhalbkugel der Erde entgegengesetzt zur Nordhalbkugel dreht. Zur Überprüfung empfiehlt er eine Reise zum Äquator: einen Fuss nördlich, den anderen südlich ...

Die Pfeile geben den zyklonalen Umlaufsinn der jeweiligen Hemisphäre an - Umströmung eines Tiefs !





Es folgt eine Liste von Anwendungen, die in vorticity.de durch die Zusammenstellung einzelner Abbildungen zu Arrays visualisiert werden.





> 4*4 Array Analysenvergleich der letzten 24h DWD ZAM UKM KNM


(3) Wie sieht die aktuelle Bodenkarte aus ? Wo sind Frontensysteme ?
(3) Wie hat sich die Wetterlage in den letzten 24h entwickelt ?
(3) Wie unterscheiden sich die Analysen der nationalen Wetterdienste ?

- Textmenu:  (3) e  Letzte 24h Komposit Europa

- Pulldown:  Analyse > Letzte 24h 4*4 Array > DWD ZAMG UKMO KNMI

Diese Darstellung ermöglicht sowohl den Vergleich den Bodenanalysen der Wetterdienste untereinander als auch die Entwicklung der Wetterlage während der letzten 24 Stunden. Der Aufbau ist dynamisch, in der unteren Zeile ist jeweils der lertztverfügbare Analysentermin, in den Zeilen darüber die Analysen der vorherigen Haupttermine.




> DWD A-Format Bodenanalyse mit RAD SAT BLZ

(3) Wie sieht die aktuelle Bodenkarte aus ? Wo sind Frontensysteme ?
      Welche Informationen liefern   SAT  LOOP  Radar Blitzortung ?


- Textmenu:   (3)  a  RAD DEU 00Z  b  RAD EUR 00Z    c  SAT EUR 00Z BLZ

- Pulldown:  Analyse > DWD-A Mitteleuropa  a  RAD DEU 00Z   b  RAD EUR 00Z   c  SAT EUR 00Z BLZ

Die typische Wetter-Überwachungskarte: Bodenanalyse alle 3 Stunden mit Radar Komposit DEU und EUR bzw. SAT-Bild mit Radar- und Blitzinformationen.




> Visueller Vergleich SWC vs Bodenanalyse

(1) Wie sieht der Vergleich Significant Weather Chart und Bodenanalyse / SAT aus ?
(1) Wie verlaufen die Jetstreams über Tiefs und Frontensysteme?


- Textmenu:  (1) SWC NAT / EUR   a  00Z   b  06Z   c  12Z   d  18Z

- Pulldown:  Analyse > SWC NAT EUR > VALID 00Z   06Z   12Z   18Z

Diese Darstellung zeigt, wie der Jetstream über die Frontensysteme der Tiefdruckgebiete verläuft. Das ist theoretich natürlich bekannt - aber Theorie kann jeder ;-)

Hier wird es zur aktuellen Wetterlage gezeigt, jeden Tag, viermal täglich !

Manchmal gibt es sehr schöne Beispiele für einen Begriff, der im Meteorologischen Dienst der DDR Verwendung fand, im DWD als Begriff aber unbekannt ist: Antizyklonaler Störungsbogen.

Die damit beschriebene synoptische Situation ist natürlich genauso bekannt: Der antizyklonale Verlauf des Jetstreams nach Überströmen des Bereiches des Okklusionspuntes




> Array Vergleich traditionelle Analyse vs. GRIB (Seegebiete)


(3) f-i Wie sieht der Vergleich traditionelle Bodenanalyse vs GRIB aus ?

- Textmenu:  (3) f-i

- Pulldown:  Analyse > Traditionelle Analyse vs GRIB

(3) f  Nord Atlantik     Letztes 24h Komposit  ANA  NAT OPC

(3) g Süd Atlantik      Letztes 24h Komposit   ANA  SAT SAWS  


(3) h Nord Pazifik      Letztes 24h Komposit   ANA  N-PAC OPC

(3) i  Süd Indic          Letztes 24h Komposit   ANA  S-IND SAWS  



(3) j-k Wie sieht der Vergleich GRIB und klassische Analysen für Nautiker* aus ? *Mercator ;-)

- Textmenu:  (3) f-i

(3) j   Nord Atlantik   00Z  06Z  12Z  18Z     

(3) k  Nord Pazifik    00Z  06Z  12Z  18Z 


(3) l-m Wie sieht der Vergleich GRIB und klassische Analysen auf der Südhemisphäre aus ?


(3) l   Süd-Afrika      00Z   SAWS

(3) m Chile              06Z  12Z+VHS  18Z    ANA MET MIL


Wie sehen die Zirkumpolarkarten Nord und Süd aus ?

(3) n S-Hemisphäre 00Z  BoM

(3) o N-Hemisphäre 00Z DWD



GRIB wird besonders für maritim-meteorologische Anwendungen genutzt, weil die Anwendung viele Vorteile bietet: direkte Darstellung der Parameter von Interesse: Wind, Welle, Druck. Einfache Datenübermittlung auch für kleine Gebiete (Fahrtgebiet).

Bei der Interpretation von GRIB-Daten ist eine Vorstellung von der synoptischen Wettersituation hilfreich, weil diese wiederum zu Gebietsspezifischen Variationen führen kann bzw. eine klimatologische Einordnung erleichtert: Ist diese Lage typisch für diese Jahreszeit? Wie ist ihre Beständigkeit? Was tritt wo bei dieser Wetterlage typischwerweise auf?

Die gleichzeitige Darstellung der traditionellen Analyse und der GRIB Analyse soll genau diese Beurteilung erleichtern und bei späteren Interpretationen helfen, wenn nur die GRIB Daten zur Verfügung stehen.



  oben



> Array Vergleich traditionelle Vorhersage vs GRIB Forecast und Hindcast

(4) Hindcast: Wie gut waren die alten Vorhersagekarten für heute ?
(4) Forecast: Selbsterklärlich: Wie geht's weiter ?

(4) a Wie sieht der Vergleich klassische Vorhersagekarten Europa DWD / UKM aus ?


- Textmenu:  (4) a

- Pulldown:  Vorhersage > Traditionell vs GRIB


         FORECAST         HINDCAST  
(4) a  voraus H+108  a' zurück H-108 Traditionelle Bodenvorhersagekarten Europa  ?

(4) b-e Wie sieht der Vergleich klassische Vorhersagekarten Europa vs GRIB aus ?

         FORECAST        HINDCAST  
(4) b voraus H+108  b' zurück H-108   Nordsee
(4) c voraus H+108  c' zurück H-108   Ostsee
(4) d voraus H+108  d' zurück H-108   Britische Inseln 
(4) e voraus H+108  e' zurück H-108   Mittelmeer


Die HINDCAST Darstellung ermöglicht eine sehr nutzernahe Beurteilung der Vorhersagen. Durch den visuellen Vergleich der Bodenanalyse mit den Vorhersagen mit verschiedenen Vorhersagezeiten auf dieselbe VALIDTIME lässt sich sofort erkennen, ob die Vorhersagekarten den Forecaster 'auf die richtige Spur gestellt haben'.


  oben




> Vergleich Seegebiete GRIB ANALYSE FORECAST HINDCAST


(5) Wo  sind irgendwo auf der Welt Hotspots von Wind und Seegang ?

(5) Wie lassen sich diese mit einem Blick auf eine Karte identifizieren ?


(5) a Pres  b  Wind  c  Wave       Analysen  GRIB  Seegebiete weltweit

Diese Darstellung zeigt auf einer Karte und damit auf einen Blick, wo irgendwo auf der Welt Hotspots mit schwerem Wetter sind - hohe See, Sturm.

Mit den Darstellungen 6 a'-v' kann man für ein ausgewähltes Seegebiet sofort sehen, wie diese Bedingungen vorhergesagt wurden - bis H-180 Stunden, also 7 Tage. (Ein typischer Eindruck: Meist sehr gut, mittelfristig ab und zu mal overforecast)

Die Darstellungen 6 a-v zeigen dann, wie es für die einzelnen Gebiete weiter geht, bis H+180 Stunden bis zu einer Woche. Dass die Vorhersagen für 2-3 Tage verlässlicher sind als die für 6-7 Tage, ist selbstverständlich und sollte leicht einsehbar sein.

Als Gesamteindruck darf festgehalten werden, dass die GFS-GRIB-Vorhersagen sehr gut sind und Fälle, in denen schweres Wetter mit weniger als 2 Tagen Vorlaufszeit NICHT vorhergesagt wurden, äusserst selten sind.

Für weitere Fallstudien kann im (7) Archiv auf bis zu 1 Woche alte HINDCAST Daten für alle Seegebiete zugegriffen werden - somit kann sich jeder über die Qualität dieser Daten überzeugen! Diese Daten sind also sehr gut geeignet, um im Interesse der Schiffssicherheit schweres Wetter zu vermeiden.



(6) Hindcast: Wie gut wurden diese Hotspots aus (5) vorhergesagt ?

(6) Forecast: Wie geht's weiter ?

       FORECAST           HINDCAST       GRIB Vorhersagegebiet
       voraus H+180       zurück H-180

(6) a  Pres Wind Wave  a' Pres Wind Wave GRIB Nordsee
(6) b  Pres Wind Wave  b' Pres Wind Wave GRIB Ostsee

(6) c  Pres Wind Wave  c' Pres Wind Wave GRIB Britische Inseln
(6) d  Pres Wind Wave  d' Pres Wind Wave GRIB Atlantik  Nord
(6) e  Pres Wind Wave  e' Pres Wind Wave GRIB Atlantik  Süd  

(6) g  Pres Wind Wave  g' Pres Wind Wave GRIB Mittelmeer
(6) h  Pres Wind Wave  h' Pres Wind Wave GRIB Schwarzes Meer

(6) k  Pres Wind Wave  k' Pres Wind Wave GRIB Karibik
(6) n  Pres Wind Wave  n' Pres Wind Wave GRIB Drake-Passage

(6) o  Pres Wind Wave  o' Pres Wind Wave GRIB Indischer Ozean Nord
(6) p  Pres Wind Wave  p' Pres Wind Wave GRIB Indischer Ozean Süd

(6) u  Pres Wind Wave  u' Pres Wind Wave GRIB Pazifik Nord
(6) v  Pres Wind Wave  v' Pres Wind Wave GRIB Pazifik Süd  


  Home









































































































Anmerkung 1: 'Visuelle Verifikation' im Sinne von: Subjektiver Vergleich der Produkte nebeneinander.

Anmerkung 2: 'klassisch' im Sinne von: Manuell (oder semi-/vollautomatisch) analysiert, On-Screen-Analysis, auf jeden Fall mit Fronten, NICHT die automatischen Isolinien-Analysen der GRIB-Felder des Bodenluftdrucks ohne Bodenfronten.

Abkürzungen:
BoM  Bureau of Meteorology Australien (BoM)
NMS  National Meteorological Service
KNMI NMS Niederlande
SAWS NMS Süd Afrika South African Weather Service
UKMO NMS Grossbritannien UK MET Office


Nachfolgend ein paar praktische 'Anwendungsbeispiele' zur Verdeutlichung der Ideen dieser Website und zur Orientierung.

Die Index-Zahlen beziehen sich auf die Gliederung dieser Website.

>>> Verifikation der GRIB-Seewettervorhersagen von www.passageweather.com weltweit

GRIB kommt gerade bei Seewettervorhersagen immer häufiger zur Anwendung, weil die Parameter von Interesse (Wind, Seegang) direkt dargestellt werden und weil die Daten auch für kleine, täglich wandernde Gebiete (Fahrtgebiet eines fahrenden Schiffes) leicht übermittelt werden k?nnen.

(4) a zeigt GRIB-Analysen von Druck, Wind und Seegang heute 00 UTC bzw. 12 UTC für ausgewählte Seegebiete weltweit.

Man wähle sich irgendeine 'signifikante Wettersituation' aus, z.B. Sturmtief Nordpazifik

(5) a'-v' zeigt die GRIB-Vorhersagen für alle Seegebiete zur VALIDTIME der Analyse - man sieht also, wie dieses Sturmtief vor einer Woche (H-180) bis gestern vorhergesagt wurde! Im Falle idealer Vorhersagen sind alle 12 GRIB-Karten identisch.

(5) a-v zeigt die GRIB-Vorhersagen für dieses Seegebiet für die nächste Woche (H+180).


>>> Vergleich und Verifikation der 'klassischen' Bodenvorhersagekarten von DWD und UKMO

(3) a zeigt diese Vorhersagekarten, denen typischerweise der erste Blick gilt, um die Wetterlage und den weiteren Verlauf auf einen Blick zu erfassen und mit eigenen synoptischen Vorstellungen abzugleichen.

Oben sind die Bodenanalysen von DWD, UKMO, ZAMG und KNMI für heute 00 UTC. Die (sollten noch) stimmen ;-) In der Mitte sind die UKMO Vorhersagen, unten die des DWD.

(3) a' zeigt in der Zeile oben die Analysen gestern 12 UTC von DWD, UKMO, ZAMG und KNMI sowie die Vorhersagen von vor vier Tagen H-108 von UKMO (Mitte) und DWD (unten) auf eben diesen Zieltermin.

Man sieht sofort, wie gut die Vorhersagen waren und ob sie es dem Synoptiker vor 3 - 4 Tagen erm?glicht haben, die Wetterlage von gestern 12 UTC richtig zu erkennen. Im Falle perfekter Vorhersagen sind 12 identische Karten zu sehen.


>>> Vergleich von GRIB- und klassischen Vorhersagekarten

(3) b-e zeigt in der linken Spalte für ausgewählte Seegebiete die klassischen Bodenanalysen und die GRIB-Analyse für den Luftdruck. Die Zeilen rechts daneben zeigen die klassischen Vorhersagen von DWD und UKMO sowie die GRIB-Vorhersagen f?r Bodendruck und 10m-Wind.

Hierdurch soll insbesondere die Erkennung synoptischer Strukturen in den GRIB-Vorhersagen erleichtert werden.

(3) b'-e' zeigt die Vorhersagen mit unterschiedlicher Vorhersagedauer auf den Zieltermin, so dass sich ein subjektiver Eindruck über die Vorhersagequalität gewinnen lässt und die Frage beantwoprtet geben kann: Hat die Vorhersage eine richtige Einschätzung der Wetterlage erm?glicht?


>>> Vergleich der SWC Significant Weather Chart mit Bodenanalyse und Satellitenbild

(1) a-d zeigt die SWC EUR und NAT im Vergleich mit den Bodenanalysen und Satellitenbild. Hier lassen sich theoretisch bekannte Zusammenhänge zwischen Jetverlauf und Bodendruckfeld an der aktuellen Wetterlage nachvollziehen.


>>> Vergleich der Bodenanalysen der Nationalen Wetterdienste

(2) a zeigt die Bodenanalysen gestern 00, 06, 12 und 18 UTC des DWD, UKMO, ZAMG und KNMI. Diese Bodenanalysen sollten im Rahmen der Subjektivität der MvD alle korrekt sein. Diese vergleichende Darstellung kann vor allem didaktisch genutzt werden.